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Bleach 471

Gebet für die Jäger 2

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+ posted by Allin as translation on Nov 2, 2011 21:40 | Go to Bleach

-> RTS Page for Bleach 471

Based on Naruhodo's english translation, thanks a bunch =)

Exklusiv für CreativeManga


Seite 1
[Text links: Die Vergangenheit holt sie ein...!!]
Gina: Lass los, Riruka!!
Riruka: Nein! // Das ist meine!! Lass du los, Gina!!
Gina: Vergiss es!! Gib endlich her, du Zicke!! // Au!! // Mamaaaaaaa!! // Riruka hat mir meine Puppe weggenommen!! // Mamaaaaaa!!
[Text unten: Verbirg die Dinge, die du begehrst vor allen anderen und sie gehören dir.]

Seite 2
[Text rechts: Auf ihnen lastet ein trauriges Schicksal...]
[Titel: Bleach 471: Gebet für die Jäger 2]

Seite 3
Yukio: Vor Kurzem erst ist mir die Bedeutung des Wortes „Wahrnehmung“ klar geworden. // Dieser Mann dreht sich zu mir... so wie er es schon unzählige Male getan hat. Das Wort „Papa“ gehört zum ganz gewöhnlichen Wortschatz des alltäglichen Lebens. // „Papa“ ist das Wort, mit dem ich diesen Mann anspreche. // Wenn... // ...er sich also zu mir dreht und ich ihn damit anspreche, erfülle ich seine Erwartungen. // Mir war nicht klar, dass dies so eine große Bedeutung hat. // Doch... // ...als die Zeit verging und kein Wort über meine Lippen kam... // ...haben mich „Papa“ und „Mama“ sehr oft in diesen „großen“, „kargen“ „Raum“ gesperrt. // Mein Verhalten hat ihren Erwartungen offenbar nicht entsprochen.

Seite 4
Kutsu: Im Hause der Kutsuzawa... // ...wird sie „Glücksuhr“ genannt. // Schon mein Großvater und mein Urgroßvater trugen sie immer bei sich. // Dank der Uhr konnten sie durch Leben gehen, ohne in Kriege oder Unfälle hineingezogen zu werden. // Selbst ein Feuer auf ihrem Anwesen konnte dem Hause der Kutsuzawa nichts anhaben. // Keiner meiner Vorväter kam dabei zu Schaden. // Meine Vater starb sehr früh an einer schweren Krankheit. // Daher vermachte er mir die Uhr schon in jungen Jahren. // Mir wurde schnell klar, dass die Uhr in der Tat Glück bringt... // In schwierigen Zeiten muss ich nur all meine Hoffnungen in diese Uhr legen und alles wird gut. // Für mich gibt es keinen anderen Gott... // ...neben dieser Uhr.

Seite 5
Jacky: Diese brandneuen, glänzenden Stiefel... // ...waren mein allererstes Geschenk. // Ich wusste, dass so hochwertiges Leder weit über das hinaus ging, was mein Vater sich normalerweise von seinem Gehalt leisten könnte... Mir war auf den ersten Blick klar, dass er sie gestohlen haben musste... // Trotzdem war ich glücklich und ich tat so, als wüsste ich von nichts. // Tagsüber hab ich immer sehr darauf geachtet, dass sie nicht schmutzig wurden... // ...und nachts hab ich sie dann stundenlang gehegt und gepflegt. // Das Einzige, wovor ich damals Angst hatte, war... // ...dass ich irgendwann aus diesen Stiefeln herauswachse.

Seite 6
Kutsu: Nachdem 10 und dann 20 Jahre ins Land zogen... habe ich die Kraft der Uhr fälschlicherweise für meine eigene gehalten. // Ich wollte ausloten, wie weit diese Kraft reicht. // Und ihre wahre Kraft lag darin, jemand zu töten, ohne ihn zu berühren.“ // Dies testete ich, indem ich meine Frau allein durch meine Blicke umbrachte. // Es hat funktioniert. // Ohne, dass Gift oder ähnliches im Spiel war, brach sie zusammen und hauchte ihr Leben aus. // Doch ich machte einen Fehler. // Als ich meine Frau sterbend auf dem Boden liegen sah, verlor ich für einen Augenblick meinen Ehrgeiz und dachte nur: „Ich will, dass das Morden aufhört“. // In diesem kurzen Moment verlor ich mein Auge. // Mir wurde bewusst... dass meine Fähigkeit... // ...kein Gebet an Gott, sondern ein Vertrag mit Gott war.

Seite 7
Jacky: Als ich von der Arbeit nach Hause kam... // ...waren sie alle tot. // Später erfuhr ich, dass sie wegen den illegalen Machenschaften meines Vaters.... // ...auf dem Schwarzmarkt sterben mussten. // Die Stiefel, die ich so sehr pflegte... // ...waren voll vom Blut meines Bruders. // Kurz darauf erwachten meine Kräfte.

Seite 8
Yukio: Ja... // ...ich weiß, Mama. // Danke. //Mach ich, Papa.
Vater: Führst du wieder Selbstgespräche...? // Yukio. // Wieso sprichst du nie mit uns?
Yukio: Ich wusste, dass ich in ihren Augen alles andere als ein Mustersohn war... // Aber dass die beiden nach diesen Maßstäben lebten, hat mir nur gezeigt, dass sie ihrerseits auch keine Mustereltern waren. // Sie waren nicht mit mir zufrieden, weil sie Kinder nicht als gleichwertig erachteten.

Seite 9
Riruka: Außer mir hab ich niemanden. Ich hab eine einzigartige Fähigkeit, die sonst keiner hat... // ...was mir im Alter von fünf Jahren klar wurde. // Als ich sechs wurde, gab es keinen, der mir das Wasser reichen konnte. // Mit sieben Jahren... // ...hab ich mich in jemanden verliebt. // Es war ein Junge aus der Nachbarschaft // Er drückte sich immer ziemlich ungehobelt aus, aber seine Stimme war sanft. // Er gehörte zu den Menschen, die alles stehen und liegen lassen, um anderen Leuten zu helfen. // So einen Menschen wollte ich natürlich ganz für mich allein. // Ich brachte ihm jeden Tag Süßigkeiten, die ich dann mit ihm aß. // Nur der Gedanke daran, dass er nur mir allein gehört, brachte mein Herz zum Rasen. // Aber leider... // ...kam alles anders.

Seite 10
Riruka: Dass ich ihn in meiner Schatztruhe einsperrte, hat sich bei ihm nur zu deutlich bemerkbar gemacht. // Mir fiel auf, dass die Angst in seinem Blick stetig weiter anwuchs. // Irgendwann hielt ich das einfach nicht mehr aus und lies ihn frei. // "Was, wenn ich ihn mit meinen Kräften umgebracht hätte?" // Dieser furchtbare Gedanke... // ...kam mir aber kein einziges Mal.

Seite 11
Riruka: „Die Schwachen werden zur Beute der Starken“. Schwachsinn! Der Spruch... // ...soll den Schwachen vorgaukeln, dass sie nur hart an sich arbeiten müssen, um zu Jägern zu werden. // Doch sie werden nicht zur Beute, weil sie schwach sind... // ...sondern weil es so wenige von ihnen gibt. // Letztendlich sind es die Jäger... // ...die in der Überzahl sind. // Aber alles, was sie zu bieten haben... // ...sind ihre Unfähigkeit und ihre Drohgebärden. // Genau das gilt auch für dich... // Obwohl es dir wahrscheinlich schon klar ist, sitzt du da und machst auf Ahnungslos. // Wir sind... // ...nichts weiter als die Reste des „schwachen Fleischs“.

Seite 12
Riruka: Menschen, die den Wert ihrer eigenen Kraft nicht erkannt haben. Menschen, die nicht mal ihre Familie beschützen konnten. // Verstoßene. // Die Art, auf die sie ihre Kräfte einsetzten, entsprach ihren fehlgeleiteten Herzen. // Immer, wenn sie von ihren Fähigkeiten Gebrauch machten... // ...haben sie sich selbst zum Narren gehalten, indem sie sich selber als Gott ansahen. // Durch ihr dummes Verhalten... // ...grenzten sie sich irgendwann komplett von anderen Menschen ab. // So hat Ginjo es jedenfalls ausgedrückt, als wir ihn das erste mal trafen.
Ginjo: Die, die in der Minderheit sind, sollen sich also ruhig verhalten und auf den Tod warten? // Das ist einfach nur lächerlich!

Seite 13
Ginjo: Seht euch doch die Geschichte an! // Ob nun Adlige oder Soldaten... // ...wer Zahlenmäßig unterlegen ist, wird unterdrückt! // Ihr könnt nichts dafür. // Was ihr in dieser verkommenen Welt ertragen musstet, war einfach zu viel. // Das Blatt muss sich endlich wenden. // Es ist an der Zeit, dass wir zurückbeißen.

Seite 14
Riruka: Wir...

Seite 15
Rukia: Erster Tanz... // ...Tsukishiro.
[TN: Tsukishiro = Mondweiß]
Riruka: Mist!!
Rukia: ...Ich will offen zu dir sein. // Es ist nicht so, dass ich nicht nachvollziehen kann, wie ihr euch fühlt... // ...aber...

Seite 16
Rukia: ...genau deshalb... // ...solltet ihr euch niemals von euren Freunden abwenden! // Ihr habt euch voneinander abgewendet... // ...und euch uns gestellt, während wir unsere Kameraden stets an unserer Seite hatten.
Riruka: Hast du mir nicht zugehört?! // Ich sagte doch, wir sind nichts weiter als Reste! Abfall!!
Rukia: Reiß dich lieber etwas zusammen. // Sollte ich dich ein weiteres mal mit Tsukishiro treffen, erstarrst du von Kopf bis Fuß zu Eis.
Riruka: Genau das ist die Arroganz... // ...von der ich eben gesprochen hab!!

Seite 17
Riruka: Hatschuu!!
Rukia: Was?! // Wieso bin ich jetzt nicht mehr in dem Stofftier...?!

Seite 18
Rukia: Wa...

Seite 19
Riruka: ...tut mir leid... // ...aber... // ...ich hab keine Lust, mich von dieser Kraft erledigen zu lassen.
Rukia: Ver... // ...Verdammt...
[Text unten: 471 / Ende / Nächstes Kapitel: Was wird Byakuya gegen Tsukishima unternehmen...?!]

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