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Psyren 99
Bedauern
Seite 1
- Die beiden Flüchtigen versuchen derzeit durch das Oma-Gebiet zu entkommen.
[TN: Der Eigenname des Gebietes ist „Oma“ und hat nichts mit der deutschen Bedeutung zu tun.]
[Titel: Signal 99 „Bedauern“]
[Text im Bild: Die Verteidigungs-Streitkräfte sind auf der Jagd!! Doch ihre Ziele sind...!?]
- Hört zu, Männer! Ich will keine weiteren Verluste!! Wenn ihr sie seht, erschießt sie einfach!!
Seite 2
- Wa...?
- Hiahahahaa!
Seite 3
- Deckung!! In Deckung!!
- !!
- ARRRRRRRRGHHH!!
Seite 4
- Gyaaaargh!
- Dachtet ihr wirklich, dass ihr die Jäger seid?
Seite 5
- ...Da ich nur den niedrigsten Dienstgrad innehatte, bestand meine Aufgabe innerhalb Grigoris in der Fürsorge und psychologischen Betreuung der Kinder. // Ich hatte den Geschichten der Kinder zuzuhören, welche sie als Test-Subjekte behandelten. // Projekt 2 umfasste sechs Testsubjekte: Nummer 4 bis Nummer 9. // Einige Jahre später konzentrierten sich unsere Forschungen vorrangig auf Nummer 5, 6 und 7, die Vielversprechendsten unter ihnen. // Nummer 6 war ein sehr hilfsbereiter, kleiner Junge...
Seite 6
[Kasten: Nummer 5 betrachtete uns stets mit tiefer Abscheu und hatte eine ruhige, aber bösartige Persönlichkeit. // Die Fähigkeiten von Nummer 7 überstiegen die der anderen, doch sie hielt ihre Gefühle vor der Welt verschlossen. // Wie sich später herausstellte, waren wir nicht in der Lage, ihre verborgenen Kräfte zu erkennen. // Sie wurde zum Fußabtreter... // Der Einzige, der jede Art von Experiment freiwillig über sich ergehen ließ, war ihr jüngerer Zwillingsbruder, Nummer 6.]
- Wie fühlst du dich?
- Mir geht’s gut. // Ich kann nur nicht besonders gut schlafen mit diesem Ding auf dem Kopf.
- ...Tut mir leid.
Seite 7
[Kasten: Es gab einen Grund dafür, weshalb Nummer 6 so gehorsam war..]
- Ich will, dass das hier schnell vorbei ist, damit ich mit meiner großen Schwester draußen bei meiner Familie leben kann, weißt du... // Guck mal, das ist ein Brief von Mami und Vati. Den hat mir der Direktor gegeben.
- Hah...?
- Die beiden wohnen nämlich in Tokyo, ich will ganz schnell hier raus und sie treffen. // Sie haben versprochen, dass ich zu ihnen kommen kann, wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind.
- ...Das stimmt ...
[Kasten: Weder gab es so ein Versprechen, noch wurden je irgendwelche Eltern gefunden... Das alles waren Lügen des Direktors.]
Seite 8
- Ich glaube immer noch, dass das, was wir hier tun, falsch ist.
- Ach? Und was haben sie jetzt vor? Wollen sie kündigen? // Wenn sie ernsthaft solche Schritte in Erwägung ziehen, lassen sie mich ihnen etwas sagen, Iba. / Aus diesem Sumpf gibt es für niemanden mehr ein Entkommen... Weder für uns, noch für die.
[Kasten: Nummer 6 ließ sich jedoch nicht ewig von den kindischen Tricks und Lügen des Direktors täuschen. // Allmählich verschwand der Glanz in seinen Augen und schließlich sprach er, wenn überhaupt, nur noch mit mir.]
- Wa...?
Seite 9
- Was tust du da, Nummer 6... ?!
- ...Ich spreche zum Himmel... // Er ist mein neuer bester Freund.
[Kasten: Seit diesem Ereignis fuhr er damit fort, jeden Tag den Blick fest auf die Decke des Labors zu richten.]
- (Er hat seine Grenzen erreicht...!)
[Kasten: Und dann, eines Tages...]
- Alles Gute zu deinem 18. Geburtstag.
Seite 10
- Haha... Mein „Geburtstag“... ist doch nur ein Tag, den ihr willkürlich festgelegt habt... richtig?
- Das ist...
- ... Herr Iba, es gibt etwas, worum ich sie bitten möchte. // Für eine einzige Nacht... würde ich gern einmal ohne diesen Apparat schlafen.
- Das kann ich nicht...
- Ich habe keinen Namen und keine Eltern, ich habe Tag für Tag eure Experimente über mich ergehen lassen... und alles, was ich im Gegenzug erhalten habe, sind Lügen, Lügen und noch mehr Lügen... // Ist das alles, wozu ich geboren wurde? // ...Ich bin so müde, Herr Iba... // Ich will wenigstens... wie ein normaler Mensch schlafen können... // Alles, worum ich bitte, ist eine einzige Nacht...
Seite 11
- ... Nummer 6...
- Heute ist mein Geburtstag, oder nicht?
- .........
[Kasten: ... Und so... habe ich nur für den Bruchteil einer Sekunde, die Energieversorgung abgeschalten... Das und nur das, habe ich getan...]
Seite 12
- (Es ist so lange her...)
Seite 13
- Endlich habe ich es verstanden, // Iba.
- Was zum... ?!
- !!
- Lebt wohl...
Seite 14
- Nummer 6 tötete jedes Mitglied der Forschungsabteilung, ausgenommen mich und zerstörte alle Daten, die wir über ihn gesammelt hatten, bevor er einfach verschwand... // ohne die geringste Ahnung, was ihn in der Außenwelt erwarten würde. Das Grigori-Projekt, das bis dahin in völliger Isolation durchgeführt wurde, war beendet, einfach so.
- Wie entsetzlich...
- Du Vollidiot...!! Gar nichts wurde beendet...!!
Seite 15
- Gab es nicht noch weitere Test-Subjekte...?
- Wer weiß das schon... Als ich im Krankenhaus wieder zu mir kam, hatte die Regierung alles still und heimlich vertuscht. // Ich wurde der NASL zugeteilt und wie ein Aussätziger behandelt... Mehr habe ich nie erfahren...
- ... Ihr Dreckschweine... // das... ist unverzeihlich...!!
- ......... // Es gibt nur einem Weg, um Nummer 6 aufzuhalten.
Seite 16
- Was...?!
- ......... // Seit diesem Tag, kenne ich kein anderes Gefühl mehr, als Trauer. // Ich dachte, dass es schon in Ordnung wäre, wenn es Nummer 6 und die anderen schaffen würden, friedlich im Verborgenen zu leben... / Selbst wenn sie mich getötet hätten... Ich habe getan, was ich tun musste. //Aber heute, nachdem ich im Fernsehen gesehen habe, was sie anrichten... weiß ich, dass ich sie aufhalten muss. / Das ist meine Pflicht. Ich habe mich endlich entschieden. // Die Apparate auf ihren Köpfen, die „Pacs“ genannt wurden, sollten sie unter Kontrolle halten. Diese standen jedoch in permanentem Austausch mit winzigen Vermittler-Chips, die jedem von ihnen ins Gehirn implantiert wurden. // Diese Kinder nahmen zwar an, dass sie, nachdem sie die Apparate abgenommen hatten, frei waren, doch in ihren Köpfen... // ist noch immer der „Pacs“-Nano-Chip eingebettet.
Seite 17
- Wenn man den Chip in ihren Gehirnen zerstören würde, wären sie vermutlich nicht mehr in der Lage, ihre ungewöhnlichen Psi-Kräfte einzusetzen. // Ich hielt den Zerstörungs- und Aktivierungscode immer im hintersten Teil meines Spinds im abgeschotteten Forschungsinstitut verborgen. // Nummer 6 und die anderen wussten nichts von dem Notizbuch, in das ich den Code übertragen hatte... // Aber die Verteidigungs-Streitkräfte bewachen auch heute noch das Forschungsinstitut... Ich bin nicht stark genug, um allein dorthin zu gehen.
- Amamiya...!
- Ja. // Wir werden ihre Hilfe brauchen.
Seite 18
- ...Hmmph, hab verstanden!
[Text unten: Signal 99 / Ende]
Seite 19
- Also sind die „Guten“, sprich Verteidigungs-Streitkräfte und das Ministerium, beteiligt. // Kaum zu glauben, dass der Abbruch-Code für den Chip an einem Ort verborgen sein soll, an dem sie sich so verbissen vor ihrer Verantwortung drücken! Die kennen echt keine Hemmungen.
- ... Das hast du richtig erkannt... Das ist ein Szenario, das ich schon oft miterlebt habe.
[Text im Bild: Meisterin Matsuri ist bereit zum Kampf!!!]
- Na dann wollen wir mal loslegen. // Amamiya kümmert sich um die Kommunikation... Ageha, du kommst mit mir und unterstützt mich.
- Du hast doch nicht das vor, was ich glaube...?!
- Die beiden Flüchtigen versuchen derzeit durch das Oma-Gebiet zu entkommen.
[TN: Der Eigenname des Gebietes ist „Oma“ und hat nichts mit der deutschen Bedeutung zu tun.]
[Titel: Signal 99 „Bedauern“]
[Text im Bild: Die Verteidigungs-Streitkräfte sind auf der Jagd!! Doch ihre Ziele sind...!?]
- Hört zu, Männer! Ich will keine weiteren Verluste!! Wenn ihr sie seht, erschießt sie einfach!!
Seite 2
- Wa...?
- Hiahahahaa!
Seite 3
- Deckung!! In Deckung!!
- !!
- ARRRRRRRRGHHH!!
Seite 4
- Gyaaaargh!
- Dachtet ihr wirklich, dass ihr die Jäger seid?
Seite 5
- ...Da ich nur den niedrigsten Dienstgrad innehatte, bestand meine Aufgabe innerhalb Grigoris in der Fürsorge und psychologischen Betreuung der Kinder. // Ich hatte den Geschichten der Kinder zuzuhören, welche sie als Test-Subjekte behandelten. // Projekt 2 umfasste sechs Testsubjekte: Nummer 4 bis Nummer 9. // Einige Jahre später konzentrierten sich unsere Forschungen vorrangig auf Nummer 5, 6 und 7, die Vielversprechendsten unter ihnen. // Nummer 6 war ein sehr hilfsbereiter, kleiner Junge...
Seite 6
[Kasten: Nummer 5 betrachtete uns stets mit tiefer Abscheu und hatte eine ruhige, aber bösartige Persönlichkeit. // Die Fähigkeiten von Nummer 7 überstiegen die der anderen, doch sie hielt ihre Gefühle vor der Welt verschlossen. // Wie sich später herausstellte, waren wir nicht in der Lage, ihre verborgenen Kräfte zu erkennen. // Sie wurde zum Fußabtreter... // Der Einzige, der jede Art von Experiment freiwillig über sich ergehen ließ, war ihr jüngerer Zwillingsbruder, Nummer 6.]
- Wie fühlst du dich?
- Mir geht’s gut. // Ich kann nur nicht besonders gut schlafen mit diesem Ding auf dem Kopf.
- ...Tut mir leid.
Seite 7
[Kasten: Es gab einen Grund dafür, weshalb Nummer 6 so gehorsam war..]
- Ich will, dass das hier schnell vorbei ist, damit ich mit meiner großen Schwester draußen bei meiner Familie leben kann, weißt du... // Guck mal, das ist ein Brief von Mami und Vati. Den hat mir der Direktor gegeben.
- Hah...?
- Die beiden wohnen nämlich in Tokyo, ich will ganz schnell hier raus und sie treffen. // Sie haben versprochen, dass ich zu ihnen kommen kann, wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind.
- ...Das stimmt ...
[Kasten: Weder gab es so ein Versprechen, noch wurden je irgendwelche Eltern gefunden... Das alles waren Lügen des Direktors.]
Seite 8
- Ich glaube immer noch, dass das, was wir hier tun, falsch ist.
- Ach? Und was haben sie jetzt vor? Wollen sie kündigen? // Wenn sie ernsthaft solche Schritte in Erwägung ziehen, lassen sie mich ihnen etwas sagen, Iba. / Aus diesem Sumpf gibt es für niemanden mehr ein Entkommen... Weder für uns, noch für die.
[Kasten: Nummer 6 ließ sich jedoch nicht ewig von den kindischen Tricks und Lügen des Direktors täuschen. // Allmählich verschwand der Glanz in seinen Augen und schließlich sprach er, wenn überhaupt, nur noch mit mir.]
- Wa...?
Seite 9
- Was tust du da, Nummer 6... ?!
- ...Ich spreche zum Himmel... // Er ist mein neuer bester Freund.
[Kasten: Seit diesem Ereignis fuhr er damit fort, jeden Tag den Blick fest auf die Decke des Labors zu richten.]
- (Er hat seine Grenzen erreicht...!)
[Kasten: Und dann, eines Tages...]
- Alles Gute zu deinem 18. Geburtstag.
Seite 10
- Haha... Mein „Geburtstag“... ist doch nur ein Tag, den ihr willkürlich festgelegt habt... richtig?
- Das ist...
- ... Herr Iba, es gibt etwas, worum ich sie bitten möchte. // Für eine einzige Nacht... würde ich gern einmal ohne diesen Apparat schlafen.
- Das kann ich nicht...
- Ich habe keinen Namen und keine Eltern, ich habe Tag für Tag eure Experimente über mich ergehen lassen... und alles, was ich im Gegenzug erhalten habe, sind Lügen, Lügen und noch mehr Lügen... // Ist das alles, wozu ich geboren wurde? // ...Ich bin so müde, Herr Iba... // Ich will wenigstens... wie ein normaler Mensch schlafen können... // Alles, worum ich bitte, ist eine einzige Nacht...
Seite 11
- ... Nummer 6...
- Heute ist mein Geburtstag, oder nicht?
- .........
[Kasten: ... Und so... habe ich nur für den Bruchteil einer Sekunde, die Energieversorgung abgeschalten... Das und nur das, habe ich getan...]
Seite 12
- (Es ist so lange her...)
Seite 13
- Endlich habe ich es verstanden, // Iba.
- Was zum... ?!
- !!
- Lebt wohl...
Seite 14
- Nummer 6 tötete jedes Mitglied der Forschungsabteilung, ausgenommen mich und zerstörte alle Daten, die wir über ihn gesammelt hatten, bevor er einfach verschwand... // ohne die geringste Ahnung, was ihn in der Außenwelt erwarten würde. Das Grigori-Projekt, das bis dahin in völliger Isolation durchgeführt wurde, war beendet, einfach so.
- Wie entsetzlich...
- Du Vollidiot...!! Gar nichts wurde beendet...!!
Seite 15
- Gab es nicht noch weitere Test-Subjekte...?
- Wer weiß das schon... Als ich im Krankenhaus wieder zu mir kam, hatte die Regierung alles still und heimlich vertuscht. // Ich wurde der NASL zugeteilt und wie ein Aussätziger behandelt... Mehr habe ich nie erfahren...
- ... Ihr Dreckschweine... // das... ist unverzeihlich...!!
- ......... // Es gibt nur einem Weg, um Nummer 6 aufzuhalten.
Seite 16
- Was...?!
- ......... // Seit diesem Tag, kenne ich kein anderes Gefühl mehr, als Trauer. // Ich dachte, dass es schon in Ordnung wäre, wenn es Nummer 6 und die anderen schaffen würden, friedlich im Verborgenen zu leben... / Selbst wenn sie mich getötet hätten... Ich habe getan, was ich tun musste. //Aber heute, nachdem ich im Fernsehen gesehen habe, was sie anrichten... weiß ich, dass ich sie aufhalten muss. / Das ist meine Pflicht. Ich habe mich endlich entschieden. // Die Apparate auf ihren Köpfen, die „Pacs“ genannt wurden, sollten sie unter Kontrolle halten. Diese standen jedoch in permanentem Austausch mit winzigen Vermittler-Chips, die jedem von ihnen ins Gehirn implantiert wurden. // Diese Kinder nahmen zwar an, dass sie, nachdem sie die Apparate abgenommen hatten, frei waren, doch in ihren Köpfen... // ist noch immer der „Pacs“-Nano-Chip eingebettet.
Seite 17
- Wenn man den Chip in ihren Gehirnen zerstören würde, wären sie vermutlich nicht mehr in der Lage, ihre ungewöhnlichen Psi-Kräfte einzusetzen. // Ich hielt den Zerstörungs- und Aktivierungscode immer im hintersten Teil meines Spinds im abgeschotteten Forschungsinstitut verborgen. // Nummer 6 und die anderen wussten nichts von dem Notizbuch, in das ich den Code übertragen hatte... // Aber die Verteidigungs-Streitkräfte bewachen auch heute noch das Forschungsinstitut... Ich bin nicht stark genug, um allein dorthin zu gehen.
- Amamiya...!
- Ja. // Wir werden ihre Hilfe brauchen.
Seite 18
- ...Hmmph, hab verstanden!
[Text unten: Signal 99 / Ende]
Seite 19
- Also sind die „Guten“, sprich Verteidigungs-Streitkräfte und das Ministerium, beteiligt. // Kaum zu glauben, dass der Abbruch-Code für den Chip an einem Ort verborgen sein soll, an dem sie sich so verbissen vor ihrer Verantwortung drücken! Die kennen echt keine Hemmungen.
- ... Das hast du richtig erkannt... Das ist ein Szenario, das ich schon oft miterlebt habe.
[Text im Bild: Meisterin Matsuri ist bereit zum Kampf!!!]
- Na dann wollen wir mal loslegen. // Amamiya kümmert sich um die Kommunikation... Ageha, du kommst mit mir und unterstützt mich.
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Das tut mir sehr leid!
Die zweite korrektur betrifft den drittletzten Satz auf Seite 5. War nur ein Tippfehler, wurde jetzt aber ausgebessert.
Nochmals: Entschuldigt bitte.
Aber das im Englischen wahrscheinlich vertippte Wort steht auf Seite 6 im ersten Satz. ;)