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Enigma 1
7
Hab mich dazu entschieden, diese sehr interessante (und textintensive @@) Shonen Jump Serie exklusiv für CreativeManga zu übersetzen ^^
Es ist eine Mischung aus Death Note und Gantz, reinschauen lohnt sich auf jeden Fall ;D
Das erste Kapitel komplett auf deutsch findet ihr bereits bei Creative-Manga.org
Based on kewl0210's english translation, thank you very much =)
Magazin-Cover
[Text im Bild: Familie, Freunde, Schule, Zukunftsvisionen // An einem ganz gewöhnlichen Tag geraten die Dinge urplötzlich völlig aus der Bahn... // ...und alles verändert sich!]
Seite 1
[Text im Bild: Die brandneue Serie über das Schicksal!!]
[Box: Freitag, 17. September. // Mein Name ist Haiba Sumio. // Ich bin ein stinknormaler Schüler an der Tokio Highschool, aber... // ...ich habe ein Geheimnis. // Das „Traum-Tagebuch“!]
[Text im Bild: Mit dem, was in diesem Tagebuch neidergeschrieben ist, beginnt unsere Geschichte...]
Seite 2-3
[Text im Bild: Eine rätselhafte Kraft / die das Außergewöhnliche / förmlich heraufbeschwört...]
[Text rechts unten: Eine neues Gesicht!! Eine neue Kraft!! Eine Welt, von Blitzen zerrissen und erschaffen durch einen Paukenschlag des Schicksals!!]
[Text unten (Titel): e 1: 7]
Seite 4
Sumio: Ein „Notruf“!!
[Text auf dem Schild über der Tür: Sporthalle]
Typen: Hey, Satou~~, wieso hast du Takahashi 'nen Korb gegeben? // Der kleine ist echt am Boden, also tröste ihn gefälligst ein bisschen. // Na los, mach schon!
Satou: H.. Hört auf!
SFX: Jiririri (Feueralarm)
Typ: Hey... Was zum!? // Brennt's hier etwa!?
Sumio: ....hier gibt’s kein Feuer...
Seite 5
Sumio: ...die einzige Katastrophe hier, seid ihr!!
Seite 6
Typ: Gah...!!
Typen: H... Haiba!! // Was hast du hier verloren...?
Haiba: Na ich bin hier... // ...weil ich gewusst hab, was hier ab geht!!
Satou: V.. Vielen Dank...
Haiba: Wenn du okay bist, können wir ja zusammen in die Schule zurück... // Na ja, das mal beiseite...
Seite 7
Haiba: Willst du meine Frau werden!?
Satou: Hä!?
Haiba: Das muss Schicksal sein. // Im letzten Leben hat der Tod uns geschieden und nun treffen wir uns endlich wieder. // Wir sind ein Traumpaar, genau wie Adam und Eva.
Lehrer: Also, was ist hier los, Kurumiya!?
Shigeru: Tut mir leid... Haiba-kun ist versehentlich an den Feueralarm gekommen...
Lehrer: Was!? Schon wieder...!?
Shigeru: Sumio... // Kannst du mir bitte mal helfen, das hier zu klär-...
Haiba: Shigeru...
Shigeru: ...Oh man, du gräbst echt alles an, was Brüste hat, oder!?
Seite 8
Haiba: Versau mir jetzt nicht die Tour!
Shigeru: Als Mitglied des Disziplinarausschusses kann ich solche Belästigungen nicht durchgehen lassen!
Habia: Du hast ja mal wieder blendende Laune... // Wieso bist du so sauer? Die einzige, die sich hier belästigt fühlt, bist du, aber wir sind Kindheitsfreunde, oder nicht, Shigeru!?
Shigeru: Du bist hier jedem ein Dorn im Auge, rede dich nicht raus!!
Haiba: Naja, dem Mädchen ist jedenfalls nichts passiert, ganz wie du's wolltest.
Shigeru: ...Das ist wahr. // Aber... // ...wenn mir einer erzählt hätte, da das hier wirklich passieren würde...!]
[Text im Buch: Am Abend / des 17. Septembers / wird ein Mädchen / von ein paar Jungs / in der Sporthalle bedrängt / Das Mädchen fängt an zu weinen / und verlässt daraufhin / nie mehr das Haus]
Seite 9
[Box: ...Ja, das hier... // ...ist mein geheimes „Traum-Tagebuch“. // Von Zeit zu Zeit überkommt mich eine merkwürdige Müdigkeit. // Ich falle dann sofort in Tiefschlaf und etwas unerklärliches nimmt seinen Lauf. // Obwohl ich nicht bei Bewusstsein bin, greift meine Linke Hand nach einem Stift... // ...und schlägt mein Notizbuch auf. // Und darin wird dann ein Ereignis... // ….das noch nicht stattgefunden hat, niedergeschrieben. // Mit anderen Worten, ein Ereignis in der Zukunft.]
Seite 10
[Box: „Visionen von Vorwarnungen im Traum“, „unbewusstes niederschreiben“... // Das kommt mir alles vor wie Science Fiction oder Okkultismus, aber... // ...wieso dies alles passiert, kann nicht mal ich mir erklären.]
Shigeru: ...Nachdem ich mir das jetzt schon so oft angeguckt habe, bin ich mir sicher... // ...das kann kein Zufall sein.
Haiba: Zufall? Was für eine unromantische Antwort. // Aber das passiert wirklich. // Jeden Tag guck ich in das Tagebuch und sehe... // ...diese ganzen unheilvollen Vorzeichen um mich herum, die auf das Ereignis hinweisen. // Wie jemand bedroht wird oder wie jemand was stiehlt. // Die Schreie ihrer Körper und Seelen erreichen mich, bevor sie überhaupt ausgestoßen wurden. // „Notruf!!“ Von überall her höre ich Hilferufe!
Seite 11
Haiba: Dieses Tagebuch ist das „Schicksal“ selbst... // Und immer entsteht dabei dieser „so ist es vorherbestimmt“ Eindruck. // Aber trotzdem versuch ich es mit allen Mitteln zu ändern.
Shigeru: Naja, sicherlich... // ...wenn sich so schlimme Dinge anbahnen, kann ich das als Mitglied des Disziplinarausschusses nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Haiba: Keine Chance, was? // Ich will dafür sorgen, dass alles, was hier drin steht, nichts als Lügen sind. // Ich verhindere das, was es vorhersagt und zeig ihm seine Grenzen.// Man kann solche Dinge... schließlich ganz leicht verhindern. // Wenn das Buch zum Beispiel vorhersagt, dass ich den für mich bestimmten Menschen treffe... // ...entscheide doch ganz allein ich, ob ich sie anspreche oder nicht. // Ich muss diese Person ja nicht heiraten, nur weil das Buch es sagt. // Ich meine, was ist, wenn die für mich bestimmte Person 'n Kerl ist...? // So ein Schicksal würde ich niemals anerkennen und versuchen es ändern, koste es, was es wolle!
Seite 12
Haiba: Ich allein bin Herr über mein Schicksal und ich lass mir da von keinem reinreden! // Über meine Zukunft entscheide ich!! // Wenn also die Frau, die mir vorherbestimmt ist, vor mir steht... // ...werde ich nicht aufhören, sie zu umwerben, bis wir verheiratet sind!
Shigeru: Hey, Sumio... // ...meine Haare sind seit damals, als wir klein waren, echt lang geworden, findest du nicht? // Und wenn ich mich recht erinnere, standest du immer schon mehr auf den femininen Typ...
Haiba: Heirate mich!
Shigeru: Sumiooooo!
Seite 13
Frau: Ah, willkommen zuhause, Schigeru. // Sumio, sag deiner Mutter bitte, dass der Tee ganz toll geschmeckt hat.
Sumio: Hallo Frau Kurumiya; ja, mach ich. // Man, was hat die bloß? Seit wann sind der die Regeln so wichtig? // Dabei macht sie immer einen auf unschuldig und so... // So kriegt die doch nie einen ab. // Oh... // Nicht schlecht, genau so eine will ich...
Typ: Du schleichst dich doch nur mal einen Abend von zu Hause weg.
Tussi: Aber, aber... nachher sieht das so aus, als wäre ich plötzlich verschwunden, als meine Freunde mich kurz aus den Augen gelassen haben. // Dann denken sicher alle, dass mir irgendwas passiert ist.
Typ: Aber deine Eltern gehen doch sicher davon aus, dass du einfach weggelaufen bist, oder?
[Box: Das sind die Uniformen meiner Schule. // Ist was passiert...?]
Seite 14
Haiba: (Eh...?) // ...Was... war das... // ...gerade...?
Seite 15
[kein Text]
Seite 16
Haiba: Bin zuhause~
Mutter: Raus hier, du Spanner!!
Haiba: Uwaah!!
Spanner: Hiii!!
Mutter: Unterschätze niemals das Cabaret-Girl Nummer 1, du Mistkerl!! // Und ein Kunde sollte mir nie bis nach Hause folgen, verstanden!?
Haiba: Mama...
Mutter: Ah, Sumio, willkommen zurück.
Haiba: Genau wie ich's vorausgesagt hab, dir ist ein Kunde hinterhergerannt, stimmt's?
Mutter: Ja, der wurde richtig aufdringlich.
Seite 17
Mutter: Dacht ich's mir, genauso steht's in deinem Tagebuch, Sumio.
[Buch: 17.09. / Am Abend wird sich ein Mann / in's Haus schleichen / und die Kleidung einer Frau stehlen.]
Mutter: Der hat schon im Laden so 'nen komischen Eindruck gemacht und war echt lästig...
Haiba: Wenn er dein wahres ich gekannt hätte, wäre er dir ganz sicher nicht gefolgt.
Mutter: Ja... // Ich gehöre schließlich nur deinem Vater. // Nur diesem einen Mann bin ich vorherbestimmt.
[Box: Mein Vater und meine Mutter führen eine außergewöhnlich hingebungsvolle Ehe, so scheint es zumindest. // Ob ihr's glaubt oder nicht, an dem Tag, an dem sie sich trafen, folgten sie nur einem Gefühl und waren am Ende verheiratet. // Es gibt nicht viele von dieser Sorte. // Zwei Menschen, die für sich die ultimative Zukunft geschaffen haben.
Seite 18
Mutter: Ist das schon drei Jahre her? Ich frag mich, wo er steckt... // Er wird schon irgendwann wiederkommen. // Und wir drei sind dann wieder eine glückliche Famile.
Haiba: Macht mir aber eigentlich nichts aus.
[Box: Vor drei Jahren ist mein Vater plötzlich von zuhause verschwunden. // Meine Mutter war damals sehr durcheinander und auch ich war sehr verunsichert... // Zu dieser Zeit fing ich an, in mein Traum-Tagebuch zu schreiben. // Weil ich nicht wusste, was das zu bedeuten hatte, geriet ich in Panik, aber meine Mutter holte mich auf den Boden zurück.]
Mutter: Das ist eine Gabe, eine Gabe!!
[Box: Um eine Erklärung für das Tagebuch zu finden, haben wir uns zusammen über die Physik, die Neurowissenschaften und sogar den Okkultismus schlau gemacht. // Meine Mutter stand da gerade erst vor ihrer mittleren Reife. Dass sie das trotzdem alles unter einen Hut bekam...]
Mutter: Liebe!
[Box: ...lag daran, dass sie der „hartnäckige“ Typ Mensch ist, mit einem wahnsinnigen Ehrgeiz alles, was sie sich vornimmt zu erreichen.
Seite 19
[Box: Und so fanden wir eine Menge Hinweise, die mir geholfen haben das Ganze besser zu verstehen. // Jetzt kann ich mich dem Buch völlig angstfrei stellen. // Und das hab ich ganz allein meiner Mutter zu verdanken.]
Haiba: Hm... // Der Kiefer war falschrum...
Mutter: Was?
Haiba: Ach nichts, ich hab heute nur so'n komische Bild gesehen.
Mutter: ...ənígmə...
Seite 20
Haiba: ...ənígmə? // Ah... // Was machst du denn da?
Mutter: Das... Das kann nicht sein...!! // Wieso wurde Sumio... // ...ausgewählt!!?
Haiba: Ausgewählt?
Mutter: ...Sumio, ich kann im Moment nicht viel dazu sagen, aber... // in dir... schlummert ein Monster...
Seite 21
Mutter: Ich weiß, dass du, mehr als irgendwer sonst, dir deine eigene Zukunft schaffen kannst. // Finde die Antwort... ganz egal was passiert. // Tut mir leid... ich muss jetzt zur Arbeit. // Ich bin morgen früh zurück.
Haiba: ...Hey, hey... // Sekunde mal... was meinst du damit...
Seite 22
[Box: Ah. // Ausgerechnet jetzt werd ich wieder so schläfrig.]
Seite 23
[Buch: Am 17. September / Wird eine Frau mit langen Haaren]
Seite 24
Haiba: Huaa, schon wieder...? // Mal sehen... worum's sich diesmal dreht. // Eh...
[Buch: Am 17. September / Wird eine Frau mit langen Haaren / die ich kenne / in einem Aufzug / Pechschwarz / und verschwindet / Schuld daran ist / enígme
Seite 25
Haiba: 17. September... das ist heute... // „Wird eine Frau mit langen Haaren, die ich kenne, in einem Aufzug“... // ..verschwinden? // Wie jetzt... stürzt der Fahrstuhl ab, oder wie...? // „Schuld daran ist enígme. // Dieses Zeichen... ist das nicht... // ...das Ding, was ich heute im Fernsehen gesehen hab...!?
Seite 26
Haiba: Kann ich da noch irgendwas machen...? // Sieht so aus, als ob ich's dieses mal nicht schaffe... [Box: Nur noch 2 Stunden bis Mitternacht. // Was soll ich tun...? // Nein, ich hab noch 2 Stunden! // Ich werd's verhindern; ich werd nicht zulassen, dass das passiert!]
Haiba: Puh. // Wie krieg ich bloß raus, wer genau gemeint ist. // Jemand mit langen Haaren, wie auf dem Bild hier. // Muss ja ein Mädchen sein, dass ich schonmal gesehen hab.
Seite 27
Haiba: Hey!! // Hier ist Haiba, bist du noch wach!?
Mutter: Ah, Sumi-kun. // Was führt dich so spät noch hier her?
Shigeru: Was... Sumio!? W-Warte kurz...
Haiba: Shigeru, als du mit dem Aufzug gefahren bist, ist dir da irgendwas passiert?
Shigeru: Hä? // Er wird gerade gewartet, deswegen können wir ihn seit ein paar Tagen schon nicht nutzen. // Wieso...? Stimmt damit was nicht?
[Box: Ist mit dem Mädchen in dem Buch nicht Shigeru gemeint? // Aber wer dann...? Kenn ich noch jemanden mit langen Haaren...?
Seite 28
Box: Die Perücke auf der Kommode... // Das ist 'ne Langhaarperücke die Mama für die Arbeit braucht. // (Könnte etwa...)
Typ: Guten Morgen, Mina-san.
Haiba: Ma... // Mama!
Seite 29
Haiba: Hey, Mama, mach auf! // Komm aus dem Aufzug raus!
Typ: Hey Kleiner, was soll das werden?
Haiba: Seien Sie still!! // Meine Mutter ruft... // ...nach Hilfe!!
Seite 30
Haiba: Mama, ist alles okay mit di-... // Eh...?
Seite 31
Haiba: ...Mama? // W... // Was ist das...? // ...ein Brandfleck?
Typ: Uwaah!! // P... Polizei... Polizei!! // Ruft die Polizei!!
Seite 32
[Box: Ein paar Stunden später wurde mir gesagt, dass meine Mutter als vermisst gemeldet wurde. // Der Mann und ich sagten der Polizei, dass sie vor unseren Augen verschwand und sich in diesen Brandfleck verwandelte, aber sie glaubten uns nicht und entfernten die Spuren, als wären sie irgendein dummer Streich.]
Schwester: Hier entlang bitte und seien Sie vorsichtig. Er war eben völlig außer sich.
Vater: Geh du bitte zuerst... ich werde Haiba-sans Angehörige informieren.
Shigeru: ...Okay. // Su... // Sumio... wir haben die ein paar Klamotten zum wechseln mitgebracht...
Seite 33
Haiba: Ich wusste, was passiert. // Wieso war ich nicht aufmerksamer!? // Dann wäre das alles nicht passiert!!
Shigeru: ...m.
Haiba: ...Shigeru... // ...meinst du, sie ist auch einfach fortgegangen...?
Shigeru: Nein... // Ich meine... // Deine Mutter hat die ganze Zeit auf deinen Vater gewartet, oder nicht? // Bei... einer so ernsthaften Person kann ich mir das einfach nicht vorstellen...
Seite 34
[Box: Genau, meine Mutter ist nicht fortgegangen. // Mit anderen Worten, sie wurde von jemanden entführt oder musste aus irgendeinem Grund untertauchen. // ...aber so oder so kann ich mir nicht sicher sein, dass es ihr gut geht. // Wo in aller Welt steckt sie bloß...?
Mutter: ənígmə...
[Box: Gestern hat sie sich irgendwie seltsam verhalten... // Laut dem Tagebuch... // ..hat das Verschwinden meiner Mutter irgendwas mit diesem „enígme“ zu tun.]
Haiba: enígme. // Ich hab keine Ahnung, was enígme bedeutet, aber wenn das an allem schuld ist, dann... // ...muss ich irgendwas tun!!
Seite 35
[Box: Meine Mutter hat immer darauf gewartet, dass mein Vater zurückkommt. // Sie hat dem Mann, der einfach so verschwunden ist, immer blind vertraut, ohne ein Wort zu sagen. // Und jetzt wartet sie darauf, dass ich komme und sie rette... // Diese Frau hat genug gewartet! // Ich mach mich auf und hole meine Mutter zurück!!]
Haiba: Hab noch ein klein wenig Geduld! // Ganz gleich, was passiert, ich werde dich zurückholen!!
Seite 36
Shigeru: Sumio...
Schwester: Haiba-san, geht es dir wieder besser? // Wir konnten deine Angehörigen noch nicht erreichen, deshalb kannst du heute Nacht ruhig bei uns im Krankenhaus bleiben.
Haiba: Sehr gerne! Dass wir beide uns hier und heute begegnen, muss Schicksal sein!
Vater: Shigeru, wir sollten jetzt auch wieder nach Hause gehen.
Haiba: An diesem Tag begann es. Mein Schicksal wendete sich. // Ohne es zu bemerken, sagte ich meinen bisherigen Leben Lebewohl.
Seite 37
[Text im Bild: 18. September, 23 Uhr]
Haiba: Hm... // …? Wo bin ich?
Seite 38
Haiba: … Die Sporthalle unserer Schule? // Komisch... Ich war mir sicher, dass ich im Krankenhaus bin... // Was!? Schon wieder!? // Die Schule!?
[Buch: Nacht. Alle befanden sich / in der Schule / Es war dunkel / aber dann ging das Licht an / Es sieht so aus / als ginge mein Wunsch in Erfüllung, yay!]
Seite 39
Haiba: Passiert hier irgendwas...? // Und dieses Zeichen... // Shigeru!? // Hey, Shigeru, was ist passiert!?
Shigeru: ...Hm? // Huh... Sumio...?
Leute: Hm? // ...Wo sind wir?
Seite 40
Haiba: Was geht hier ab!!?
Leute: ...Wo sind wir hier? // Wie sind wir hierher gekommen...? // Ich war doch zuhause, bin lang wach geblieben und dann auf dem Futon eingeschlafen... // Ich hab auch geschlafen. In meinem extra großen Himmelbett. // Hee~~h. // Wah! // ...Was bist du denn?
Maskottchen: Ich hab 'nen Teilzeitjob bei der Polizei als Pit-kun, das Maskottchen und hatte grade Pause...
Haiba: ...was ist mit dir, Shigeru?
Shigeru: Ähm... ich bin sofort ins Bett gegangen, als ich vom Krankenhaus nach Hause kam...
[Box: An das, an was sich alle hier zuletzt erinnern, ist, wie sie schlafen gegangen sind... // Anscheinend ist keiner aus freien Stücken hier.]
Seite 41
[Box: Wir haben jetzt den 18. September, 23 Uhr... // Es sind 14 Stunden vergangen, seit ich im Krankenhaus eingeschlafen bin... In der Zeit muss ich hierher geschafft worden sein. // Aber wie? Sieben Leute durch die Gegend zu transportieren, hört sich einfacher an als es ist...]
Typ: Wie dem auch sei, lasst uns einfach wieder nach Hause gehen. Es gibt keinen Grund, weshalb wir hierbleiben sollten.
Haiba: Hm, seh ich genauso...
Tussi: Was ist los?
Typ: Hey, mach keinen Scheiß.
Haiba: Sie lässt sich nicht öffnen?
Seite 42
Typ: ...Es fühlt sich allerdings nicht so an, als hätte sie jemand mit einem Schlüssel zu gesperrt.
Haiba: Na, dann versuchen wir's eben mit dem Fenster. // ..Kuh. // Geht auch nicht auf! Keine Chance... Als ob es zugeschweißt wär.
Typ: ...Was zum Geier geht hier ab? // Ich hab so fest zugetreten, dass das Fenster eigentlich total im Arsch sein müsste...
[Text auf Handyscreen: Kein Netz]
Tussi: ...wieso hab ich hier keinen Empfang? // Man, billiger Schrott...
Maskottchen: Hey... kommt mal hier rüber, Leute.
Seite 43
Maskottchen: In der ganzen Stadt... // ...brennt kein einziges Licht!!
Typ: Merkwürdig... wir haben's doch schon nach 11!? // Wie kann das sein!?
Seite 44
ənígmə: Ich entschuldige mich für die Unannehmlichkeiten. // Ich bin ənígmə. // Kümmert euch nicht um das Fenster, sondern kommt hier herüber. // Hasekura Moto, Kurumiya Shigeru, Mizusawa Aru, Matsurigi Jirou, Kujyouin Hiina, Sudou Takemaru ------ Haiba Sumio.
Leute: Eh!? // Wieso kennt das Ding unsere Namen..?
Seite 45
Typ: Was ist das...?
Shigeru: Was ist hier los..!?
Haiba: Was bist du? // Und was hast du mit uns vor?
ənígmə: Ab sofort werdet ihr einer Art Eignungstest unterzogen, um eure wahre Natur zum Vorschein zu bringen. // Ihr alle werdet am e-test teilnehmen. // Nach Mitternacht wird das gesamte Schulgebäude für drei stunden nach Außen hin abgeschottet und somit einen riesigen, abgeschlossenen Raum bilden. // Mir ist es völlig gleich, zu welchen Mitteln ihr greift, solange ihr euch im Gebäude befindet. // „Ihr müsste es innerhalb von 72 Stunden schaffen, aus diesem riesigen, abgeschlossenen Raum zu entkommen..“ - Dies ist die Bedingung, um den Test zu bestehen.
Seite 46
ənígmə: Die grundsätzliche Regel lautet: „entkommen“. // Was genau dies im einzelnen bedeutet, seht ihr, sobald ihr das Gebäude betretet. // Es besteht kein Grund zur Sorge – wenn ihr besteht, seid ihr frei und könnt gehen, wohin ihr wollt. // Für gewöhnliche Menschen wäre das allerdings praktisch unmöglich. // Aber für euch sehr wohl. // Jeder von euch wurde mit einer einzigartigen Gabe gesegnet.
Seite 47
[Box: Einzigartige Gabe? // Mein der vielleicht das „Traum-Tagebuch“...? // Wenn es so wäre... // ...woher weiß enígme davon? // Und... // ...heißt das, dass auch alle anderen hier ähnliche Kräfte besitzen...? // Aber... was macht... // ..Shigeru dann hier...?]
Typ: Ich hab keine Ahnung, von was du da redest. // Ich bin damit jedenfalls nicht einverstanden.
Maskottchen: G.. Genau!
Tussi: Du willst doch nicht verklagt werden, oder? Da kommst du nur drum rum, wenn du uns jetzt auf der Stelle gehen lässt.
Typ: Meinst du etwa, wir würden auf so 'n Scheiß reinfallen!? Los Leute, raus hier!!
Seite 48
ənígmə: Hm... // Schaut euch die Zettel an, die sich jeweils in eurer rechten Tasche befindet. // Das, was auf ihnen geschrieben steht, ist von Person zu Person verschieden. // Auf ihnen steht der sehnlichste Wunsch des „Besitzers“. // Das, was ihr wollt, ist auf diesem Zettel niedergeschrieben. // Meinen Informationen zu Folge... // ...sollte ich in der Lage sein, euch diesen Wunsch zu erfüllen.
[Zettel: Name / Haiba Sumio // Belohnung / Elternteil]
Seite 49
ənígmə: Habt ihr Erfolg, werdet ihr belohnt. // Ich erfülle euch euren Wunsch, wenn ihr es schafft zu entkommen.
Haiba: ...Was zum Teufel ist dieser Typ!?
ənígmə: Ihr mögt jetzt vielleicht noch fassungslos sein, aber... // ...möglicherweise besinnt ihr euch darauf, für eure Belohnung alles zu geben. // Dies ist euer Schicksal! // Und es wurde soeben entschieden!
Seite 50
ənígmə: Allerdings gibt es auf dieser Bühne des Schicksals gewisse Regeln. // Greift nun bitte jeweils in eure linke Tasche.
Haiba: Regeln...!?
[Zettel: 5. Durchführung des / e-test / Name / Haiba Sumio // Aufgabe: „Entkomme dem Schicksal“ // Passwort // Haupteingang // Altes Schulgebäude // Abschnitt 1 // Abschnitt 2 // Abschnitt 3 // Start // Sporthalle // [Schild an Tür: Ausgang] // Regeln // ( 1 ) Das Zeitlimit liegt bei 72 Stunden // ( 2 ) Der Ausgang ist die Tür zum Dach in Abschnitt 3 // ( 3 ) Das Passwort muss an der Tür eingegeben werden, um zu entkommen (Ein Passwort gilt nur für jeweils eine Person) // ( 4 ) In den Korridoren treiben „Schatten“ ihr Unwesen]
Seite 51
Haiba: Der Ausgang... ist auf dem Dach in Abschnitt 3!!
Tussi: Auf dem Dach...!?
Typ: Du willst uns also sagen, dass wir da hin müssen!?
Maskottchen: Und was hat's mit den Passwörtern auf sich...!? Müssen wir danach suchen?
Typ: „Schatten“!? Was oder wer soll das sein...!?
ənígmə: Ihr werdet es verstehen, sobald es losgeht. // Ob ihr wollt oder nicht...
[Box: enígme... ich weiß nicht, was du bist, aber... // ...wenn ich so meine Mutter zurückbekomme, gehe ich darauf ein. // Ich hab mich für eine Zukunft entschieden, in der ich dich fertig mache!
Seite 52
[Text im Bild: Das ist die Zukunft, die ich für mich gewählt hab!!]
ənígmə: Es wird Zeit. // Die Tür zum Durchgang ist nun offen. Geht dort hindurch und begebt euch zum Schulgebäude. // Ich warte auf euch und bete für ein gutes Gelingen.
Seite 53-54
[Text im Bild: 19. September, 0 Uhr // Start // Sieben Menschen mit „einzigartigen Gaben“...!! Ihr Schicksal -------- Wendung, Rotation, Beginn!!]
[Text unter Charakteren: 2. Jahr / Klasse C / Kujyouin Hiina // 3. Jahr / Klasse G / Sudou Takemaru // 1. Jahr / Klasse E / Hasekura Moto // 3. Jahr / Klasse B / Matsurigi Jirou // 2. Jahr // Klasse H / Mizusawa Aru // 1. Jahr / Klasse A / Kurumiya Shigeru // 1. Jahr / Klasse A / Haiba Sumio]
[Text unten: ...e 1 / Ende // In der nächsten Ausgabe: Was geschieht mit Sumio und den anderen!? Das zweite Kapitel kommt mit 25 Seiten, einige davon in Farbe!!]
Es ist eine Mischung aus Death Note und Gantz, reinschauen lohnt sich auf jeden Fall ;D
Das erste Kapitel komplett auf deutsch findet ihr bereits bei Creative-Manga.org
Based on kewl0210's english translation, thank you very much =)
Magazin-Cover
[Text im Bild: Familie, Freunde, Schule, Zukunftsvisionen // An einem ganz gewöhnlichen Tag geraten die Dinge urplötzlich völlig aus der Bahn... // ...und alles verändert sich!]
Seite 1
[Text im Bild: Die brandneue Serie über das Schicksal!!]
[Box: Freitag, 17. September. // Mein Name ist Haiba Sumio. // Ich bin ein stinknormaler Schüler an der Tokio Highschool, aber... // ...ich habe ein Geheimnis. // Das „Traum-Tagebuch“!]
[Text im Bild: Mit dem, was in diesem Tagebuch neidergeschrieben ist, beginnt unsere Geschichte...]
Seite 2-3
[Text im Bild: Eine rätselhafte Kraft / die das Außergewöhnliche / förmlich heraufbeschwört...]
[Text rechts unten: Eine neues Gesicht!! Eine neue Kraft!! Eine Welt, von Blitzen zerrissen und erschaffen durch einen Paukenschlag des Schicksals!!]
[Text unten (Titel): e 1: 7]
Seite 4
Sumio: Ein „Notruf“!!
[Text auf dem Schild über der Tür: Sporthalle]
Typen: Hey, Satou~~, wieso hast du Takahashi 'nen Korb gegeben? // Der kleine ist echt am Boden, also tröste ihn gefälligst ein bisschen. // Na los, mach schon!
Satou: H.. Hört auf!
SFX: Jiririri (Feueralarm)
Typ: Hey... Was zum!? // Brennt's hier etwa!?
Sumio: ....hier gibt’s kein Feuer...
Seite 5
Sumio: ...die einzige Katastrophe hier, seid ihr!!
Seite 6
Typ: Gah...!!
Typen: H... Haiba!! // Was hast du hier verloren...?
Haiba: Na ich bin hier... // ...weil ich gewusst hab, was hier ab geht!!
Satou: V.. Vielen Dank...
Haiba: Wenn du okay bist, können wir ja zusammen in die Schule zurück... // Na ja, das mal beiseite...
Seite 7
Haiba: Willst du meine Frau werden!?
Satou: Hä!?
Haiba: Das muss Schicksal sein. // Im letzten Leben hat der Tod uns geschieden und nun treffen wir uns endlich wieder. // Wir sind ein Traumpaar, genau wie Adam und Eva.
Lehrer: Also, was ist hier los, Kurumiya!?
Shigeru: Tut mir leid... Haiba-kun ist versehentlich an den Feueralarm gekommen...
Lehrer: Was!? Schon wieder...!?
Shigeru: Sumio... // Kannst du mir bitte mal helfen, das hier zu klär-...
Haiba: Shigeru...
Shigeru: ...Oh man, du gräbst echt alles an, was Brüste hat, oder!?
Seite 8
Haiba: Versau mir jetzt nicht die Tour!
Shigeru: Als Mitglied des Disziplinarausschusses kann ich solche Belästigungen nicht durchgehen lassen!
Habia: Du hast ja mal wieder blendende Laune... // Wieso bist du so sauer? Die einzige, die sich hier belästigt fühlt, bist du, aber wir sind Kindheitsfreunde, oder nicht, Shigeru!?
Shigeru: Du bist hier jedem ein Dorn im Auge, rede dich nicht raus!!
Haiba: Naja, dem Mädchen ist jedenfalls nichts passiert, ganz wie du's wolltest.
Shigeru: ...Das ist wahr. // Aber... // ...wenn mir einer erzählt hätte, da das hier wirklich passieren würde...!]
[Text im Buch: Am Abend / des 17. Septembers / wird ein Mädchen / von ein paar Jungs / in der Sporthalle bedrängt / Das Mädchen fängt an zu weinen / und verlässt daraufhin / nie mehr das Haus]
Seite 9
[Box: ...Ja, das hier... // ...ist mein geheimes „Traum-Tagebuch“. // Von Zeit zu Zeit überkommt mich eine merkwürdige Müdigkeit. // Ich falle dann sofort in Tiefschlaf und etwas unerklärliches nimmt seinen Lauf. // Obwohl ich nicht bei Bewusstsein bin, greift meine Linke Hand nach einem Stift... // ...und schlägt mein Notizbuch auf. // Und darin wird dann ein Ereignis... // ….das noch nicht stattgefunden hat, niedergeschrieben. // Mit anderen Worten, ein Ereignis in der Zukunft.]
Seite 10
[Box: „Visionen von Vorwarnungen im Traum“, „unbewusstes niederschreiben“... // Das kommt mir alles vor wie Science Fiction oder Okkultismus, aber... // ...wieso dies alles passiert, kann nicht mal ich mir erklären.]
Shigeru: ...Nachdem ich mir das jetzt schon so oft angeguckt habe, bin ich mir sicher... // ...das kann kein Zufall sein.
Haiba: Zufall? Was für eine unromantische Antwort. // Aber das passiert wirklich. // Jeden Tag guck ich in das Tagebuch und sehe... // ...diese ganzen unheilvollen Vorzeichen um mich herum, die auf das Ereignis hinweisen. // Wie jemand bedroht wird oder wie jemand was stiehlt. // Die Schreie ihrer Körper und Seelen erreichen mich, bevor sie überhaupt ausgestoßen wurden. // „Notruf!!“ Von überall her höre ich Hilferufe!
Seite 11
Haiba: Dieses Tagebuch ist das „Schicksal“ selbst... // Und immer entsteht dabei dieser „so ist es vorherbestimmt“ Eindruck. // Aber trotzdem versuch ich es mit allen Mitteln zu ändern.
Shigeru: Naja, sicherlich... // ...wenn sich so schlimme Dinge anbahnen, kann ich das als Mitglied des Disziplinarausschusses nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Haiba: Keine Chance, was? // Ich will dafür sorgen, dass alles, was hier drin steht, nichts als Lügen sind. // Ich verhindere das, was es vorhersagt und zeig ihm seine Grenzen.// Man kann solche Dinge... schließlich ganz leicht verhindern. // Wenn das Buch zum Beispiel vorhersagt, dass ich den für mich bestimmten Menschen treffe... // ...entscheide doch ganz allein ich, ob ich sie anspreche oder nicht. // Ich muss diese Person ja nicht heiraten, nur weil das Buch es sagt. // Ich meine, was ist, wenn die für mich bestimmte Person 'n Kerl ist...? // So ein Schicksal würde ich niemals anerkennen und versuchen es ändern, koste es, was es wolle!
Seite 12
Haiba: Ich allein bin Herr über mein Schicksal und ich lass mir da von keinem reinreden! // Über meine Zukunft entscheide ich!! // Wenn also die Frau, die mir vorherbestimmt ist, vor mir steht... // ...werde ich nicht aufhören, sie zu umwerben, bis wir verheiratet sind!
Shigeru: Hey, Sumio... // ...meine Haare sind seit damals, als wir klein waren, echt lang geworden, findest du nicht? // Und wenn ich mich recht erinnere, standest du immer schon mehr auf den femininen Typ...
Haiba: Heirate mich!
Shigeru: Sumiooooo!
Seite 13
Frau: Ah, willkommen zuhause, Schigeru. // Sumio, sag deiner Mutter bitte, dass der Tee ganz toll geschmeckt hat.
Sumio: Hallo Frau Kurumiya; ja, mach ich. // Man, was hat die bloß? Seit wann sind der die Regeln so wichtig? // Dabei macht sie immer einen auf unschuldig und so... // So kriegt die doch nie einen ab. // Oh... // Nicht schlecht, genau so eine will ich...
Typ: Du schleichst dich doch nur mal einen Abend von zu Hause weg.
Tussi: Aber, aber... nachher sieht das so aus, als wäre ich plötzlich verschwunden, als meine Freunde mich kurz aus den Augen gelassen haben. // Dann denken sicher alle, dass mir irgendwas passiert ist.
Typ: Aber deine Eltern gehen doch sicher davon aus, dass du einfach weggelaufen bist, oder?
[Box: Das sind die Uniformen meiner Schule. // Ist was passiert...?]
Seite 14
Haiba: (Eh...?) // ...Was... war das... // ...gerade...?
Seite 15
[kein Text]
Seite 16
Haiba: Bin zuhause~
Mutter: Raus hier, du Spanner!!
Haiba: Uwaah!!
Spanner: Hiii!!
Mutter: Unterschätze niemals das Cabaret-Girl Nummer 1, du Mistkerl!! // Und ein Kunde sollte mir nie bis nach Hause folgen, verstanden!?
Haiba: Mama...
Mutter: Ah, Sumio, willkommen zurück.
Haiba: Genau wie ich's vorausgesagt hab, dir ist ein Kunde hinterhergerannt, stimmt's?
Mutter: Ja, der wurde richtig aufdringlich.
Seite 17
Mutter: Dacht ich's mir, genauso steht's in deinem Tagebuch, Sumio.
[Buch: 17.09. / Am Abend wird sich ein Mann / in's Haus schleichen / und die Kleidung einer Frau stehlen.]
Mutter: Der hat schon im Laden so 'nen komischen Eindruck gemacht und war echt lästig...
Haiba: Wenn er dein wahres ich gekannt hätte, wäre er dir ganz sicher nicht gefolgt.
Mutter: Ja... // Ich gehöre schließlich nur deinem Vater. // Nur diesem einen Mann bin ich vorherbestimmt.
[Box: Mein Vater und meine Mutter führen eine außergewöhnlich hingebungsvolle Ehe, so scheint es zumindest. // Ob ihr's glaubt oder nicht, an dem Tag, an dem sie sich trafen, folgten sie nur einem Gefühl und waren am Ende verheiratet. // Es gibt nicht viele von dieser Sorte. // Zwei Menschen, die für sich die ultimative Zukunft geschaffen haben.
Seite 18
Mutter: Ist das schon drei Jahre her? Ich frag mich, wo er steckt... // Er wird schon irgendwann wiederkommen. // Und wir drei sind dann wieder eine glückliche Famile.
Haiba: Macht mir aber eigentlich nichts aus.
[Box: Vor drei Jahren ist mein Vater plötzlich von zuhause verschwunden. // Meine Mutter war damals sehr durcheinander und auch ich war sehr verunsichert... // Zu dieser Zeit fing ich an, in mein Traum-Tagebuch zu schreiben. // Weil ich nicht wusste, was das zu bedeuten hatte, geriet ich in Panik, aber meine Mutter holte mich auf den Boden zurück.]
Mutter: Das ist eine Gabe, eine Gabe!!
[Box: Um eine Erklärung für das Tagebuch zu finden, haben wir uns zusammen über die Physik, die Neurowissenschaften und sogar den Okkultismus schlau gemacht. // Meine Mutter stand da gerade erst vor ihrer mittleren Reife. Dass sie das trotzdem alles unter einen Hut bekam...]
Mutter: Liebe!
[Box: ...lag daran, dass sie der „hartnäckige“ Typ Mensch ist, mit einem wahnsinnigen Ehrgeiz alles, was sie sich vornimmt zu erreichen.
Seite 19
[Box: Und so fanden wir eine Menge Hinweise, die mir geholfen haben das Ganze besser zu verstehen. // Jetzt kann ich mich dem Buch völlig angstfrei stellen. // Und das hab ich ganz allein meiner Mutter zu verdanken.]
Haiba: Hm... // Der Kiefer war falschrum...
Mutter: Was?
Haiba: Ach nichts, ich hab heute nur so'n komische Bild gesehen.
Mutter: ...ənígmə...
Seite 20
Haiba: ...ənígmə? // Ah... // Was machst du denn da?
Mutter: Das... Das kann nicht sein...!! // Wieso wurde Sumio... // ...ausgewählt!!?
Haiba: Ausgewählt?
Mutter: ...Sumio, ich kann im Moment nicht viel dazu sagen, aber... // in dir... schlummert ein Monster...
Seite 21
Mutter: Ich weiß, dass du, mehr als irgendwer sonst, dir deine eigene Zukunft schaffen kannst. // Finde die Antwort... ganz egal was passiert. // Tut mir leid... ich muss jetzt zur Arbeit. // Ich bin morgen früh zurück.
Haiba: ...Hey, hey... // Sekunde mal... was meinst du damit...
Seite 22
[Box: Ah. // Ausgerechnet jetzt werd ich wieder so schläfrig.]
Seite 23
[Buch: Am 17. September / Wird eine Frau mit langen Haaren]
Seite 24
Haiba: Huaa, schon wieder...? // Mal sehen... worum's sich diesmal dreht. // Eh...
[Buch: Am 17. September / Wird eine Frau mit langen Haaren / die ich kenne / in einem Aufzug / Pechschwarz / und verschwindet / Schuld daran ist / enígme
Seite 25
Haiba: 17. September... das ist heute... // „Wird eine Frau mit langen Haaren, die ich kenne, in einem Aufzug“... // ..verschwinden? // Wie jetzt... stürzt der Fahrstuhl ab, oder wie...? // „Schuld daran ist enígme. // Dieses Zeichen... ist das nicht... // ...das Ding, was ich heute im Fernsehen gesehen hab...!?
Seite 26
Haiba: Kann ich da noch irgendwas machen...? // Sieht so aus, als ob ich's dieses mal nicht schaffe... [Box: Nur noch 2 Stunden bis Mitternacht. // Was soll ich tun...? // Nein, ich hab noch 2 Stunden! // Ich werd's verhindern; ich werd nicht zulassen, dass das passiert!]
Haiba: Puh. // Wie krieg ich bloß raus, wer genau gemeint ist. // Jemand mit langen Haaren, wie auf dem Bild hier. // Muss ja ein Mädchen sein, dass ich schonmal gesehen hab.
Seite 27
Haiba: Hey!! // Hier ist Haiba, bist du noch wach!?
Mutter: Ah, Sumi-kun. // Was führt dich so spät noch hier her?
Shigeru: Was... Sumio!? W-Warte kurz...
Haiba: Shigeru, als du mit dem Aufzug gefahren bist, ist dir da irgendwas passiert?
Shigeru: Hä? // Er wird gerade gewartet, deswegen können wir ihn seit ein paar Tagen schon nicht nutzen. // Wieso...? Stimmt damit was nicht?
[Box: Ist mit dem Mädchen in dem Buch nicht Shigeru gemeint? // Aber wer dann...? Kenn ich noch jemanden mit langen Haaren...?
Seite 28
Box: Die Perücke auf der Kommode... // Das ist 'ne Langhaarperücke die Mama für die Arbeit braucht. // (Könnte etwa...)
Typ: Guten Morgen, Mina-san.
Haiba: Ma... // Mama!
Seite 29
Haiba: Hey, Mama, mach auf! // Komm aus dem Aufzug raus!
Typ: Hey Kleiner, was soll das werden?
Haiba: Seien Sie still!! // Meine Mutter ruft... // ...nach Hilfe!!
Seite 30
Haiba: Mama, ist alles okay mit di-... // Eh...?
Seite 31
Haiba: ...Mama? // W... // Was ist das...? // ...ein Brandfleck?
Typ: Uwaah!! // P... Polizei... Polizei!! // Ruft die Polizei!!
Seite 32
[Box: Ein paar Stunden später wurde mir gesagt, dass meine Mutter als vermisst gemeldet wurde. // Der Mann und ich sagten der Polizei, dass sie vor unseren Augen verschwand und sich in diesen Brandfleck verwandelte, aber sie glaubten uns nicht und entfernten die Spuren, als wären sie irgendein dummer Streich.]
Schwester: Hier entlang bitte und seien Sie vorsichtig. Er war eben völlig außer sich.
Vater: Geh du bitte zuerst... ich werde Haiba-sans Angehörige informieren.
Shigeru: ...Okay. // Su... // Sumio... wir haben die ein paar Klamotten zum wechseln mitgebracht...
Seite 33
Haiba: Ich wusste, was passiert. // Wieso war ich nicht aufmerksamer!? // Dann wäre das alles nicht passiert!!
Shigeru: ...m.
Haiba: ...Shigeru... // ...meinst du, sie ist auch einfach fortgegangen...?
Shigeru: Nein... // Ich meine... // Deine Mutter hat die ganze Zeit auf deinen Vater gewartet, oder nicht? // Bei... einer so ernsthaften Person kann ich mir das einfach nicht vorstellen...
Seite 34
[Box: Genau, meine Mutter ist nicht fortgegangen. // Mit anderen Worten, sie wurde von jemanden entführt oder musste aus irgendeinem Grund untertauchen. // ...aber so oder so kann ich mir nicht sicher sein, dass es ihr gut geht. // Wo in aller Welt steckt sie bloß...?
Mutter: ənígmə...
[Box: Gestern hat sie sich irgendwie seltsam verhalten... // Laut dem Tagebuch... // ..hat das Verschwinden meiner Mutter irgendwas mit diesem „enígme“ zu tun.]
Haiba: enígme. // Ich hab keine Ahnung, was enígme bedeutet, aber wenn das an allem schuld ist, dann... // ...muss ich irgendwas tun!!
Seite 35
[Box: Meine Mutter hat immer darauf gewartet, dass mein Vater zurückkommt. // Sie hat dem Mann, der einfach so verschwunden ist, immer blind vertraut, ohne ein Wort zu sagen. // Und jetzt wartet sie darauf, dass ich komme und sie rette... // Diese Frau hat genug gewartet! // Ich mach mich auf und hole meine Mutter zurück!!]
Haiba: Hab noch ein klein wenig Geduld! // Ganz gleich, was passiert, ich werde dich zurückholen!!
Seite 36
Shigeru: Sumio...
Schwester: Haiba-san, geht es dir wieder besser? // Wir konnten deine Angehörigen noch nicht erreichen, deshalb kannst du heute Nacht ruhig bei uns im Krankenhaus bleiben.
Haiba: Sehr gerne! Dass wir beide uns hier und heute begegnen, muss Schicksal sein!
Vater: Shigeru, wir sollten jetzt auch wieder nach Hause gehen.
Haiba: An diesem Tag begann es. Mein Schicksal wendete sich. // Ohne es zu bemerken, sagte ich meinen bisherigen Leben Lebewohl.
Seite 37
[Text im Bild: 18. September, 23 Uhr]
Haiba: Hm... // …? Wo bin ich?
Seite 38
Haiba: … Die Sporthalle unserer Schule? // Komisch... Ich war mir sicher, dass ich im Krankenhaus bin... // Was!? Schon wieder!? // Die Schule!?
[Buch: Nacht. Alle befanden sich / in der Schule / Es war dunkel / aber dann ging das Licht an / Es sieht so aus / als ginge mein Wunsch in Erfüllung, yay!]
Seite 39
Haiba: Passiert hier irgendwas...? // Und dieses Zeichen... // Shigeru!? // Hey, Shigeru, was ist passiert!?
Shigeru: ...Hm? // Huh... Sumio...?
Leute: Hm? // ...Wo sind wir?
Seite 40
Haiba: Was geht hier ab!!?
Leute: ...Wo sind wir hier? // Wie sind wir hierher gekommen...? // Ich war doch zuhause, bin lang wach geblieben und dann auf dem Futon eingeschlafen... // Ich hab auch geschlafen. In meinem extra großen Himmelbett. // Hee~~h. // Wah! // ...Was bist du denn?
Maskottchen: Ich hab 'nen Teilzeitjob bei der Polizei als Pit-kun, das Maskottchen und hatte grade Pause...
Haiba: ...was ist mit dir, Shigeru?
Shigeru: Ähm... ich bin sofort ins Bett gegangen, als ich vom Krankenhaus nach Hause kam...
[Box: An das, an was sich alle hier zuletzt erinnern, ist, wie sie schlafen gegangen sind... // Anscheinend ist keiner aus freien Stücken hier.]
Seite 41
[Box: Wir haben jetzt den 18. September, 23 Uhr... // Es sind 14 Stunden vergangen, seit ich im Krankenhaus eingeschlafen bin... In der Zeit muss ich hierher geschafft worden sein. // Aber wie? Sieben Leute durch die Gegend zu transportieren, hört sich einfacher an als es ist...]
Typ: Wie dem auch sei, lasst uns einfach wieder nach Hause gehen. Es gibt keinen Grund, weshalb wir hierbleiben sollten.
Haiba: Hm, seh ich genauso...
Tussi: Was ist los?
Typ: Hey, mach keinen Scheiß.
Haiba: Sie lässt sich nicht öffnen?
Seite 42
Typ: ...Es fühlt sich allerdings nicht so an, als hätte sie jemand mit einem Schlüssel zu gesperrt.
Haiba: Na, dann versuchen wir's eben mit dem Fenster. // ..Kuh. // Geht auch nicht auf! Keine Chance... Als ob es zugeschweißt wär.
Typ: ...Was zum Geier geht hier ab? // Ich hab so fest zugetreten, dass das Fenster eigentlich total im Arsch sein müsste...
[Text auf Handyscreen: Kein Netz]
Tussi: ...wieso hab ich hier keinen Empfang? // Man, billiger Schrott...
Maskottchen: Hey... kommt mal hier rüber, Leute.
Seite 43
Maskottchen: In der ganzen Stadt... // ...brennt kein einziges Licht!!
Typ: Merkwürdig... wir haben's doch schon nach 11!? // Wie kann das sein!?
Seite 44
ənígmə: Ich entschuldige mich für die Unannehmlichkeiten. // Ich bin ənígmə. // Kümmert euch nicht um das Fenster, sondern kommt hier herüber. // Hasekura Moto, Kurumiya Shigeru, Mizusawa Aru, Matsurigi Jirou, Kujyouin Hiina, Sudou Takemaru ------ Haiba Sumio.
Leute: Eh!? // Wieso kennt das Ding unsere Namen..?
Seite 45
Typ: Was ist das...?
Shigeru: Was ist hier los..!?
Haiba: Was bist du? // Und was hast du mit uns vor?
ənígmə: Ab sofort werdet ihr einer Art Eignungstest unterzogen, um eure wahre Natur zum Vorschein zu bringen. // Ihr alle werdet am e-test teilnehmen. // Nach Mitternacht wird das gesamte Schulgebäude für drei stunden nach Außen hin abgeschottet und somit einen riesigen, abgeschlossenen Raum bilden. // Mir ist es völlig gleich, zu welchen Mitteln ihr greift, solange ihr euch im Gebäude befindet. // „Ihr müsste es innerhalb von 72 Stunden schaffen, aus diesem riesigen, abgeschlossenen Raum zu entkommen..“ - Dies ist die Bedingung, um den Test zu bestehen.
Seite 46
ənígmə: Die grundsätzliche Regel lautet: „entkommen“. // Was genau dies im einzelnen bedeutet, seht ihr, sobald ihr das Gebäude betretet. // Es besteht kein Grund zur Sorge – wenn ihr besteht, seid ihr frei und könnt gehen, wohin ihr wollt. // Für gewöhnliche Menschen wäre das allerdings praktisch unmöglich. // Aber für euch sehr wohl. // Jeder von euch wurde mit einer einzigartigen Gabe gesegnet.
Seite 47
[Box: Einzigartige Gabe? // Mein der vielleicht das „Traum-Tagebuch“...? // Wenn es so wäre... // ...woher weiß enígme davon? // Und... // ...heißt das, dass auch alle anderen hier ähnliche Kräfte besitzen...? // Aber... was macht... // ..Shigeru dann hier...?]
Typ: Ich hab keine Ahnung, von was du da redest. // Ich bin damit jedenfalls nicht einverstanden.
Maskottchen: G.. Genau!
Tussi: Du willst doch nicht verklagt werden, oder? Da kommst du nur drum rum, wenn du uns jetzt auf der Stelle gehen lässt.
Typ: Meinst du etwa, wir würden auf so 'n Scheiß reinfallen!? Los Leute, raus hier!!
Seite 48
ənígmə: Hm... // Schaut euch die Zettel an, die sich jeweils in eurer rechten Tasche befindet. // Das, was auf ihnen geschrieben steht, ist von Person zu Person verschieden. // Auf ihnen steht der sehnlichste Wunsch des „Besitzers“. // Das, was ihr wollt, ist auf diesem Zettel niedergeschrieben. // Meinen Informationen zu Folge... // ...sollte ich in der Lage sein, euch diesen Wunsch zu erfüllen.
[Zettel: Name / Haiba Sumio // Belohnung / Elternteil]
Seite 49
ənígmə: Habt ihr Erfolg, werdet ihr belohnt. // Ich erfülle euch euren Wunsch, wenn ihr es schafft zu entkommen.
Haiba: ...Was zum Teufel ist dieser Typ!?
ənígmə: Ihr mögt jetzt vielleicht noch fassungslos sein, aber... // ...möglicherweise besinnt ihr euch darauf, für eure Belohnung alles zu geben. // Dies ist euer Schicksal! // Und es wurde soeben entschieden!
Seite 50
ənígmə: Allerdings gibt es auf dieser Bühne des Schicksals gewisse Regeln. // Greift nun bitte jeweils in eure linke Tasche.
Haiba: Regeln...!?
[Zettel: 5. Durchführung des / e-test / Name / Haiba Sumio // Aufgabe: „Entkomme dem Schicksal“ // Passwort // Haupteingang // Altes Schulgebäude // Abschnitt 1 // Abschnitt 2 // Abschnitt 3 // Start // Sporthalle // [Schild an Tür: Ausgang] // Regeln // ( 1 ) Das Zeitlimit liegt bei 72 Stunden // ( 2 ) Der Ausgang ist die Tür zum Dach in Abschnitt 3 // ( 3 ) Das Passwort muss an der Tür eingegeben werden, um zu entkommen (Ein Passwort gilt nur für jeweils eine Person) // ( 4 ) In den Korridoren treiben „Schatten“ ihr Unwesen]
Seite 51
Haiba: Der Ausgang... ist auf dem Dach in Abschnitt 3!!
Tussi: Auf dem Dach...!?
Typ: Du willst uns also sagen, dass wir da hin müssen!?
Maskottchen: Und was hat's mit den Passwörtern auf sich...!? Müssen wir danach suchen?
Typ: „Schatten“!? Was oder wer soll das sein...!?
ənígmə: Ihr werdet es verstehen, sobald es losgeht. // Ob ihr wollt oder nicht...
[Box: enígme... ich weiß nicht, was du bist, aber... // ...wenn ich so meine Mutter zurückbekomme, gehe ich darauf ein. // Ich hab mich für eine Zukunft entschieden, in der ich dich fertig mache!
Seite 52
[Text im Bild: Das ist die Zukunft, die ich für mich gewählt hab!!]
ənígmə: Es wird Zeit. // Die Tür zum Durchgang ist nun offen. Geht dort hindurch und begebt euch zum Schulgebäude. // Ich warte auf euch und bete für ein gutes Gelingen.
Seite 53-54
[Text im Bild: 19. September, 0 Uhr // Start // Sieben Menschen mit „einzigartigen Gaben“...!! Ihr Schicksal -------- Wendung, Rotation, Beginn!!]
[Text unter Charakteren: 2. Jahr / Klasse C / Kujyouin Hiina // 3. Jahr / Klasse G / Sudou Takemaru // 1. Jahr / Klasse E / Hasekura Moto // 3. Jahr / Klasse B / Matsurigi Jirou // 2. Jahr // Klasse H / Mizusawa Aru // 1. Jahr / Klasse A / Kurumiya Shigeru // 1. Jahr / Klasse A / Haiba Sumio]
[Text unten: ...e 1 / Ende // In der nächsten Ausgabe: Was geschieht mit Sumio und den anderen!? Das zweite Kapitel kommt mit 25 Seiten, einige davon in Farbe!!]
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